Veranstaltungen

 
 

Die Opfer des NSU

 

und die Aufklärung der Verbrechen - ISFBB Wanderausstellung

• 07. – 14. November 2016, Werner-von-Siemens-Schule in Wetzlar

• 14. – 19. November 2016, Gewerbliche Schulen in Dillenburg

November 2011 - November 2016: 5 Jahre mangelnde Aufklärung

Mindestens 10 Morde und weitere schwere Verbrechen werden dem NSU-Trio um Beate Zschäpe zur Last gelegt. Das Netzwerk des NSU muss jedoch weit aus größer gewesen sein. Am 2. November 2011 wurde die Terrorgruppe »Nationalsozialistischer Untergrund« (NSU) aufgedeckt.

Aber auch fünf Jahre später mangelt es an der Aufklärung der Verbrechen. Quälende Fragen nicht nur für die Angehörigen der Opfer warten bis heute auf gesicherte Antworten:

  • Wie groß ist das Netzwerk an Unterstützern?
  • Warum versagten die Sicherheits- und Ermittlungsbehörden über mehr als ein Jahrzehnt?
  • Wie groß ist das Ausmaß der Vertuschungen oder gar Verstrickungen der Geheimdienste?

Die Ausstellung »Opfer des NSU und die Aufarbeitung der Verbrechen« gibt den zehn Getöteten ein Gesicht und klärt über Hintergründe und Zusammenhänge im Dunstkreis der Taten des »Nationalsozialistischen Untergrunds« auf.

Auf Initiative des Vereins WETZLAR ERINNERT e.V. und der IG Metall war die Ausstellung des Instituts für sozialwissenschaftliche Forschung, Bildung und Beratung (ISFBB) e.V. im November 2016 in Wetzlar und Dillenburg zu sehen. Abgerundet wurde das Projekt durch einen Themenabend mit einem Vertreter von NSU-Watch Hessen.

Einzelheiten zu dem Ausstellungsprojekt finden Sie hier: